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am 2. April

Stadtgemeinde Gallneukirchen kauft im Riepl-Projekt 38 Tiefgaragenplätze

Andreas Kaindlstorfer - Das Projekt Riepl ist gerade im Entstehen. Für mich als politisch Verantwortlichen eine städtebaulich sinnvolle Sache. Ich habe mich immer für dieses Projekt ausgesprochen und eingesetzt.

Baugrube Riepl

Für die Entwicklung der Stadt ist dieses Projekt von großer Bedeutung. Wir wollen keine uniformen, gesichtslosen Einkauftempel, draußen auf der grünen Wiese, derweil die Innenstädte veröden. Das Riepl-Projekt steht dem konträr entgegen.

Der internationale Architektenwettbewerb wurde professionell durchgeführt und die konzeptionelle Planung sieht eine Mixtur vor, die ebenfalls Sinn macht. Wohnungen in den oberen Bereiche, Büroflächen im ersten Geschoß, Geschäfte und Gastronomie im Erdgeschoß und darunter zwei Ebenen Tiefgarage. Und das alles mitten im Stadtzentrum.

Die Idee der Architekten, die kleinräumige Struktur, die sich aus Marktplatz und Dienergasse ergibt in das neue Areal fortzuführen, ist  gelungen. Alle Bereiche zwischen den fünf Wohntürmen werden der Öffentlichkeit zur freien Bewegung zur Verfügung gestellt. Diesbezügliche Dienstbarkeiten sind vertraglich unter Dach und Fach.

Dem Stadtkern soll Leben eingehaucht werden.

Menschen sollen sich in diesen Bereichen bewegen und treffen. Parkende Autos sind in einer Tiefgarage wesentlich besser aufgehoben. Und JA, das muss auch Parkgebühren kosten.

Die Stadtgemeinde hat sich entschieden 38 Tiefgaragen Parkplätze zu kaufen. Aus meiner Sicht ein guter Kauf. Prinzipiell wollen die Grünen, dass in nachhaltige Projekte investiert wird.
Daher haben wir GRÜNE beim Grundsatzbeschluß, bei dem es darum ging sich grundsätzlich mit diesem Angebot auseinanderzusetzen zugestimmt. Allerdings IMMER nur unter der Vorgabe, dass sich städteplanerisch an der Oberfläche etwas ändern muss.

Unsere Ideen, die ständig eingebracht wurden sind:
  • Verkehrsberuhigung Gaisbacherstrasse in Form von mindesten 20km/h Begegnungszone und Einbahnregelung um die gelungene Planung Marktplatz/Dienergasse in das Riepl-Projekt fortzuführen.
  • Die bereits geplante Umsetzung eines Fahrradstreifens entlang Apotheke, Bäckerei, Raika zur Reichenauer Strasse um den Radfahrern den weiten, gefährlichen Umweg über das Citycenter/Alberndorferkreuzung zu ersparen.


Viele Mitglieder aller Fraktionen haben sich in diversen Gesprächen immer wieder zu solchen Lösungen bekannt.


Wir GRÜNE haben daher bei der letzten Gemeinderatssitzung diese, unsere Vorschläge zur Bedingung für eine Zustimmung zum Kauf gemacht.
Leider war man seitens ÖVP/FPÖ nicht bereit diesen Weg der visionären Stadtentwicklung zu gehen. Daher enthielten wir uns beim Antrag zum Kauf der Tiefgaragenplätze der Stimme.

Dennoch hoffen wir weiter auf die, in allen Fraktionen vorhandenen, Kreativkräfte.

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