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am 2. April

Grüne Fastengruppe

Martin Spinka - In Gemeinschaft gelingt vieles leichter.

Grüne Fastengruppe Gallneukirchen
V.l.n.r.: Annette Landl, Bernhard Berger, Christoph Mülleder, Martin Spinka, Martin Danner

Fasten ist für mich mittlerweile ein Fixbestandteil im Jahresrhythmus – weil es einfach gut tut. Die vorösterliche Fastenzeit kommt genau zum rechten Zeitpunkt. Weil die Neujahrsvorsätze schon wieder zu verblassen drohen, ist es sinnvoll, wenn man in der Zeit zwischen Winter und Frühling an einen Reinigungsprozess denkt. Es ist traditionell die beste Zeit dafür und das mag auch der Grund sein, warum es uns jetzt relativ leicht gelingt auf etwas zu verzichten und durch den Verzicht mehr Vitalität, Leichtigkeit und Esprit zu bekommen.

Wir – die TeilnehmerInnen der Grünen Gallneukirchen an der Fastenchallenge in der Schule für Sozialbetreungsberufe (SOB) Gallneukirchen – Fasten nach einem Stufenprogramm, das ich mir für heuer extra überlegt habe und das jeder und jedem TeilnehmerIn ermöglicht, seinen/ihren Fastenmodus zu finden.
In einer ersten „Stufe“ haben wir versucht ab Aschermittwoch in einen Autophagierhythmus zu kommen. Dieser Rhythmus bedeutet, dass wir 16 Stunden (innerhalb des 24 stündigen Tages) keine feste Nahrung zu uns nehmen und uns ausschließlich von ungesüßter Flüssigkeit ernähren. Außerdem schlafen wir in dieser Zeit – logisch. An 8 Stunden des Tages essen wir. Vorerst essen wir noch was uns beliebt, denn der Autophagiemodus alleine ist schon ein wertvoller Fastenrhythmus, der uns ermöglicht die Zellen unseres Körpers besser reinigen zu können.
Wer von uns wollte – und es waren alle bereit dazu! – der ließ sich dann auch auf die zweite Stufe des Fastens ein – das Ausleiten. In diesem Teil unserer Fastenchallenge ging es darum, nun zusätzlich zum Autophagierhythmus auch das WAS esse ich sinnvoll zu verändern. Kein Fleisch, basisch und ausleitend – so sollten die Zutaten sein, die nach Rezept genossen wurden.

Das Herzstück der Fastenchallenge war aber der Mittelteil. In diesem wurden stark ausleitende Kräuter in Form eines speziellen Tees, eines Fastentrunks, in dem Stoffwechsel aktive Gemüse und Obstsorten enthalten sind und - zum besseren Ausscheiden - ein Sauerkrautsaft getrunken. Allesamt nach der traditionellen europäischen Medizin von mir erstellt. 5 Tage davon sogar nur flüssige Ernährung. An diesen 5 Tagen kamen noch zusätzliche Obst- und Gemüsesäfte auf die reichhaltige Speisekarte.
Ein wichtiger Aspekt bei dieser Fastenchallenge ist auch der Solidargedanken. Wir verzichten auf etwas und geben einen Teil davon weiter an Menschen, die es notwendig brauchen. Heuer unterstützen wir das Sozialprojekt „Schüler helfen Schülern“ (ein Projekt der SOB Gallneukirchen). Pro abgenommenem Kilo lassen die Teilnehmer der Fastengruppe fünf Euro dem Projekt zukommen. Die Grünen Gallneukirchen verdoppeln diesen Betrag. Es sind damit € 300,- zusammengekommen.​

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