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am 21. August

Lagerhaus

Andreas Kaindlstorfer - Nah, für immer da!

Liebe Gallneukirchnerinnen, liebe Engerwitzdorferinnen!


Sie haben sicher mitbekommen, dass die Lagerhaus Genossenschaft Gallneukirchen/Pregarten das alte Areal verlassen hat. Aber nicht ganz! Der Lagerhaussilo bleibt uns vermutlich noch viele, viele Jahre erhalten.  Der Silo steht leer und wird als solcher nicht mehr gebraucht. Daher erwarten die BürgerInnen beider Gemeinden, dass dieses Objekt abgerissen wird.

Aber so einfach ist das nicht, denn der Abriss kostet Geld!
Unglaubliche 500.000,- € soll die finanzielle Belastung für die Lagerhaus Genossenschaft im Falle eines Abrisses sein. Diese Summe konnte der Lagerhaus Genossenschaft nicht zugemutet werden. Daher wurde der Silo  bei der Bebauungsplanänderung des Areals durch die zuständige Gemeinde Engerwitzdorf im Jahr 2015 aus der Planung herausgenommen. Alle anderen Gebäude des Areals wurden auf Abbruch gesetzt. Mit dem Argument des teuren Abbruchs und des öffentlichen Interesses an den Mobilfunkantennen wurde diese Bebauungsplanänderung durch den Engerwitzdorfer Gemeinderat beschlossen.

Die Gallneukirchner Politik hat relativ spät von diesen Plänen erfahren.
Wir GRÜNE haben in allen Ausschüssen immer wieder darauf hingewiesen und Gespräche mit dem Lagerhaus und den KollegInnen aus Engerwitzdorf angemahnt. Unsere Bedenken wurden mit dem Argument ‚Der Lagerhaussilo steht ja in Engerwitzdorf!‘ beiseite geschoben.
Da aber immer mehr BürgerInnen erkennen müssen, dass der Silo stehen bleibt und darob ziemlich konsterniert sind, erkennen auch die KollegInnen der ÖVP Handlungsbedarf.
 
Wir GRÜNE haben im Stadtrat folgenden Antrag eingebracht:
‚Der Stadtrat der Stadtgemeinde wünscht einen zeitnahen Abriss des Lagerhaussilos‘. Die StadträtInnen aller Fraktionen konnten diesem Antrag zustimmen, nur unsere Frau Bürgermeisterin enthielt sich der Stimme!

Noch ist nicht alles verloren.


Grundsätzlich ist die Lagerhaus Genossenschaft nicht gegen einen Abriss. Die der Lagerhaus Genossenschaft will aber die Kosten eines Abrisses nicht übernehmen. (Wobei schon die Frage erlaubt sein muss, ob es der Allgemeinheit zuzu

muten ist, weiterzuziehen und eben diese funktionslosen Leerstände zu hinterlassen.)
Für die beiden Gemeinden stellt sich, nachdem die politischen Möglichkeiten aus welchen Gründen auch immer nicht genutzt wurden die Frage, ob man bereit ist Steuergeld in die Hand zu nehmen. Denn nur so wäre ein Abriss zeitnah denkbar. Im nächsten Schritt wäre zu klären, welche Summen auf die Gemeinden zukommen würden. Die bereits erwähnten 500.000,- € sind grobe Schätzung der Lagerhaus Genossenschaft und wurden mehr oder minder unkommentiert in die Gemeindstuben mitgenommen.

Nach unseren Recherchen kostet der Abriss des Silos zwischen 70.000,- und 100.000,- €! Die restlichen ca. 400.000,- sind den unbefristeten Mobilfunk Verträgen geschuldet. Es gibt 3 Verträge mit Mobilfunkanbietern und eine Richtfunkeinrichtung. ABER! Diese Antennen sollen nicht weg. Sie sollen auf einen anderen, womöglich eleganten, schlanken Masten übersiedeln. Das müßte doch relativ günstig möglich sein.

Der Wille der Lagerhaus Genossenschaft ist da, die beiden Bürgermeister müssten sich noch aufraffen und dann sollte den Wünschen der BürgerInnen entsprochen werden können.

Wir GRÜNE bleiben auf jeden Fall dran. Es wäre wünschenswert, wenn Sie, liebe MitbürgerInnen auch Ihre Wünsche in die Gemeindestuben tragen würden.​

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